Fricke Verfahrenstechnik u. Anlagenautomation :: 10.000,-- EUR geschenk

10.000,-- EUR geschenk

Wie würden Sie investieren ?

Eine große Urlaubsreise buchen oder als Anzahlung für ein neues Auto nutzen?

Ein Meinungsforschungsinstitut hat sich jetzt im Juni an 1001 Bundesbürger, welche in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen, mit genau dieser Frage gewandt.

Das Ergebnis überrascht (mich) etwas, denn nur 16% der Befragten würden das Geld für die Erfüllung eines persönlichen Wunschs, wie eine Urlaubsreise oder ein neues Auto, ausgeben.

Dabei steht eine Urlaubsreise mit 41% vor der Investition in eine Immobilien (16 %) sowie einem Auto oder Motorrad (15%).

Der mit 83% ganz überwiegende Teil der Befragten würde die 10.000,-- EUR zur so genannten „persönliche Absicherung“ ausgeben / investieren.

Neben Geldanlagen würde auch Versicherungsschutz investiert. Auch hier gab es eine interessante und für mich zum Teil überraschende „Hitliste“.

Lediglich 2% würden in den Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV) investieren, wobei dies wohl Zusatzversicherungen wären. Immerhin würden 4% in den Klassiker einer Lebensversicherung investieren, wobei auch hier hauptsächlich der reine Risiko-LV-Schutz gemeint wäre.

Die Absicherung der Arbeitskraft würden über eine Police 11% der Befragten wählen , hingegen nur 4% in eine private Rentenversicherung die 10.000 Euro einsetzen.

Eine Spitzenposition mit einem Anteil von 22% würde dieses Geld in Aktien und damit indirekt in Sachwerte (Unternehmen) investieren. Wobei die Studienautoren in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, das die Bereitschaft zum Geldanlegen in Aktien mit höherem Bildungsstand steigt.

Eine aus meiner Sicht „bedenkliche“ Spitzenposition nimmt das klassische Sparbuch mit 35% ein und dies trotz der aktuellen Nullzinsen auf diese Arten des „Geldparkens“. Je niedriger das monatliche Haushaltsnettoeinkommen und je jünger die Befragten, desto häufiger würden sie zum Sparbuch greifen.

Dabei hat erst Anfang dieser Woche der Präsident des niedersächsischen Sparkassenverbands, Thomas Mang, die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank scharf kritisiert. Die daraus resultierenden Folgen für die Sparer in Deutschland sind als verheerend zu bezeichnen und vor allem die Altersvorsorge (mit einem Sparbuch) negativ bewertet!

Und „last but not least“ hält der Präsident aktuell sogar Negativzinsen für denkbar, was für eine 10jährige Bundesanleihe bereits bittere Realität geworden ist.

Nochmals im Klartext:

Als Ökonom sind für mich die Minuszinsen der EZB wie eine Steuer auf die Ersparnisse. Berechnungen zu folge verlieren die Sparer in Europa derzeit 160 Milliarden Euro pro Jahr.

Dabei wurde mir im Studium gelehrt das niedrigere Zinsen die Konjunktur stimulieren, weil sie Haushalte dazu ermunterten, Kredite aufzunehmen, weniger zu sparen und mehr zu konsumieren und damit Wachstum und Beschäftigung zu fördern. So die Theorie.

Die Realität sieht derzeit jedoch anders aus und zeigt, das diese Theorie so nicht mehr stimmt.

Die Haushalte haben begonnen noch mehr für die Vorsorge zu sparen und versuchen damit die niedrigen Zinserträge zu kompensieren. Ein Trugschluss wie sich zeigt, denn die Negativzinsen und Inflationsrate verringern letztlich das Vermögen.

Lösungsansätze sind Investitionen in Sachwerte mit einem ausgewogenen Chancen / Risikoverhältnis bei moderater Rendite wie ich Sie Ihnen als Beteiligung auch heute u.a. auf der Internetseite www.Zahn-und-Partner.de vorstelle. Schauen Sie doch einmal vorbei !