Fricke Verfahrenstechnik u. Anlagenautomation :: Finanzwelt ist auf den Kopf gestellt (?)

Finanzwelt ist auf den Kopf gestellt (?)

Warum der deutsche Sparer besonders betroffen ist !

Eine Schlagzeile der Zeitschrift „DIE WELT“ lautete Anfang August, das die Finanzwelt „endgültig auf den Kopf gestellt“ sei!

Als Wirtschaftswissenschaftler stellt sich mir die Frage was dahinter steckt?

Es gilt, das seit Anfang August für Investoren nur noch eines sicher ist: Wenn sie ihr Geld in deutsche Staatsanleihen anlegen, werden sie Geld verlieren - egal bei welcher Laufzeit. Denn auch die Renditen von Papieren mit einer Laufzeit von 30 Jahren sind ins Minus gerutscht!

Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren werden mittlerweile sogar mit minus 0,5 Prozent pro Jahr „verzinst“. Bei diesen Papieren erfolgt daher am Ende eine Rückzahlung von nur ca. 95 Prozent des Anlagebetrages. Eine historisch einmalige Konstellation, die unter Berücksichtigung der aktuellen Inflationsrate (Juli 2019) von 1,7 Prozent p. a. sogar noch drastischer wirkt. Die Negativverzinsung wirkt demnach wie eine Steuer auf Ersparnisse!

Wenn Sie, wie die Mehrzahl der deutschen Sparer, auf Giro- und Tagesgeldkonten oder auch Staatsanleihen setzen so ist diese Entwicklung für Sie ein Super-GAU.

Vor diesem Hintergrund ist für mich nur bedingt nachvollziehbar das die Deutschen allein im ersten Quartal 2019 rund EUR 39 Mrd. zusätzlich unverzinsten Konten zugeführt haben.

Es gibt neben mir weitere Ökonomen welche dieses Sparverhalten kritisch sehen. So hat auch der Chefökonom der Deutschen Bank Herr David Folkert – Landau Kritik sich dahingehend geäußert das die Wirkung der Minuszinsen der EZB wie eine Steuer auf Ersparnisse wirkt. Dessen Berechnungen taxieren den Verlust der Sparer in Europa auf derzeit EUR 160 Mrd. pro Jahr.

Während Italien mit seinen hohen Staatsschulden tendenziell von der „EZB-Steuer“ der Minuszinsen profitiert, ist Deutschland mit seinen großen Sparvermögen und den relativ niedrigen Verbindlichkeiten eher ein großer Steuerzahler im Kreis der Euro-Mitgliedsstaaten.

Welche Lösungsansätze gibt es in dieser Situation?

Wenn Sie Investor eines Alternative Investmentfonds (AIF) sind wechseln die Seite vom Sparer zum Unternehmer – und profitieren damit vom historisch niedrigen Zinsniveau

Was des einen Freud’, ist des anderen Leid’

Während Sparer die negativen Renditen auf alle deutschen Staatsanleihen und zunehmend auch auf Sparguthaben bei Banken hinnehmen müssen, und so lediglich dabei zusehen können, wie ihr Geld an Wert verliert, profitieren Anleger in AIFs genau von diesem historisch niedrigen Zinsniveau. Denn sie sind keine Sparer, sondern Unternehmer, welche in Sachwerte investieren – wie in den von mir favorisierten und empfohlenen ZBI Professional 12 oder (neu) dm PI Pro Investor Immobilienfonds 4 (siehe Artikel im Newsletter).

Reagieren Sie jetzt und tun Sie etwas gegen die „Null Zins Problematik“ bzw. tatsächlichen Kapitalverlust. Informieren Sie sich über die Alternativen wie den ZIB Professional 12 oder auch PI Pro Investor 4.