Ist das Crowdinvesting eine Alternative ?

Erste Pleiten zeigen Grenzen und Risiken der stark beworbenen Investitionen auf.

Viele unserer Kunden und Leser des NEWSLETTER sprechen mich gezielt auf das so genannte „Crowdinvesting“ an bzw. hinterfragen wie ich dieses bewerte und ob ich dieses empfehlen oder vermitteln kann.

Hintergrund: Crowdinvesting erfreut sich gerade im Bereich der Immobilienbeteiligung zunehmender Beliebtheit, ermöglicht es doch bereits mit kleinen Beträgen die Investition in diesen Sachwert.

Da ich mich bereits seit vielen Jahren mit dieser neuen Form der Anlagemöglichkeit auseinander setzte, zu vielen Anbietern Kontakte pflege sowie die einzelnen Immobilienprojekte prüfe habe ich einen entsprechend fundierten Eindruck.

Letztlich stelle nicht nur ich dieser Form der Geldanlage ein schlechtes Zeugnis aus. Auch viele Verbraucherschützer nehmen zum Beispiel Bezug auf eine Studie der Universität Bamberg, welche im Auftrag des baden-württembergischen Verbraucherschutzministeriums erstellt wurde.

Das Fazit der Studienautoren: „Die Risikoaufklärung über die Investments sei mangelhaft, eine ausreichende Aufklärung über die Risiken der Investments finde nicht statt.“ Und damit gilt, das gerade ein Halbwissen über die Kapitalanlagen sich als gefährlich erweisen können. So seien diese Investments riskant und könnten schlimmstenfalls auch zum Totalverlust führen. Dabei suggeriert die offensive Werbung der Anbieter – im Internet oder TV Spots- das alles risikolos verlaufen wird.

Ein Beispiel dafür ist die erste Insolvenz aus dem September 2017. Der Anbieter „Zinsland“ meldete die Insolvenz für ein Bauprojekt in Berlin-Tempelhof.

Nun muss die Crowdinvesting-Plattform zwei weitere Insolvenzen verkraften. Die Gesellschaft AZP Projekt Steinbach GmbH hatte für zwei Bauvorhaben über Zinsland Mezzaninekapital über insgesamt 1,86 Millionen Euro eingesammelt. Nun stellte die Gesellschaft einen Insolvenzantrag.

Aufgrund von „erheblichen Planungsmängeln“ und „massiven Kostensteigerungen“ für das Projekt „Steinbach Terrassen“ sei eine „Weiterführung der Gesellschaft aus eigenen Kräften nicht mehr möglich“, teilt Hans Georg Deckert, Geschäftsführer der AZP Holding und der AZP Projekt Steinbach GmbH, in einem Schreiben mit.

522 Anleger hatten der Gesellschaft für das Projekt in Steinbach bei Frankfurt „über das Internet“ 966.000 Euro geliehen, weitere 453 Anleger steuerten 897.000 Euro für das zweite AZP-Projekt namens „Nassauer Hof“ in Kronberg bei. Seit vergangenem Freitag ruhen nun die Bauarbeiten. Das Investorengeld gilt „als verloren“.

Um dieses für die Crowdinvestoren bittere Ergebnis (Totalverlust) zu verhindern empfehle ich meinen Kunden mit einer Investitionssumme zum Beispiel in den ZBI Professional 12 oder Pro Real 7 der One Group zu investieren. Sei es die Investition in klassische Wohnimmobilien ( ZBI 12) oder Projektentwicklung ( Pro Real 7) – es gilt immer das in eine sehr große Zahl an Wohneinheiten / Projekten an verschiedenen Standorten investiert wird.

Damit ist praktisch ausgeschlossen das alle Projekte gleichzeitig scheitern oder ein Totalverlust eintritt. Eine erhebliche Risikoreduzierung für die Investoren. Noch wichtiger ist, das bei beiden Beteiligungsofferten die handelnden Firmen und Personen bereits seit Jahrzehnten in dem Immobiliensegment erfolgreich tätig sind, die jeweilige Leistungsbilanz positiv ausfällt und alle bisherigen Beteiligungen planmäßig oder besser verlaufen (sind) .

Daher fällt meine Empfehlung eindeutig gegen das vermeintlich lukrative Crowdinvesting und zugunsten der regulierten Vermögensanlagen und AIF Fonds wie den ZBI Professional 12 und Pro Real 7.
Machen Sie sich ihr eigenes Bild und fordern Sie zu beiden Beteiligungsangeboten ihre Unterlagen an!